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Wie wir mit plastikfreier Mode die Meere schützen können

Welche Probleme verursacht Plastikmüll?

Drei Viertel des Mülls im Meer besteht aus Plastik und es landen jährlich 4,8 - 12,7 Millionen Tonnen Plastik in den Ozeanen. Hierbei sinken mehr als 90 Prozent der Abfälle auf den Meeresboden und sind somit für uns nicht sichtbar. Dieses Plastik ist ein wachsendes Problem und tötet jedes Jahr etwa 135.000 Meeressäuger und eine Millionen Seevögel. Denn viele Tiere verwechseln Plastik mit natürlicher Nahrung. 

Doch auch für Meeresbewohner ist der Großteil des Plastiks in den Weltmeeren ist gar nicht sichtbar. Denn Kunststoff zerfällt unter der Einwirkung von Salzwasser und Licht in immer kleinere Partikel. Diese kleinen, festen und nicht biologisch abbaubaren Kunststoffpartikel unter 5 mm Größe werden als Mikroplastik bezeichnet. Dieses Mikroplastik ist sogar im Packeis der Antarktis nachgewiesen. Gerade diese kleinen Partikel sind ein großes Problem im Meer, da sie von Meerestieren unbewusst aufgenommen werden. Mikroplastikpartikel gelangen problemlos in den Körper von Meerestieren und können beim Verzehr auch vom menschlichen Organismus aufgenommen werden. 

Neben dem eigentlichen Mikroplastik sind aber auch insbesondere ergänzende Substanzen, sogenannte Additive, die häufig in Verbindung mit Kunststoff verarbeitet werden, gefährlich. Besonders lebensbedrohliche Additive sind z.B. Bisphenol A (z.B. als Härtemittel in der Beschichtung von Dosen), Phthalate (hormonell wirksam) und diverse Weichmacher.

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Was hat Kleidung damit zu tun?

Ob Fleecepulli oder Abendkleid – unsere Kleidung enthält nicht gerade wenig Kunststofffasern. In der Waschmaschine können sich diese Fasern aus der Kleidung herauslösen, ins Abwasser gelangen und so zu einem Problem für Flüsse und Meere werden. 

Nach Schätzungen der Weltnaturschutzunion (IUCN) stammen rund zwei Drittel des Mikroplastiks in den Ozeanen aus synthetischen Fasern aus Kleidung und Textilien. Über 50 Millionen Tonnen dieser synthetischen Fasern werden jedes Jahr produziert, denn 60 Prozent unserer Kleidung bestehen mittlerweile aus diesen Materialien. Vor allem Polyester wird häufig in Textilien verwendet. Andere synthetische Fasern sind z.B. Acryl, Aramid, Elasthan, Polyamid, Polyethylen, Polyimid und Polypropylen. Synthetische Fasern lösen sich bei jeder Wäsche von der Kleidung, wodurch Kunststofffasern bei jedem Waschgang von der Kleidung gelöst werden und so in die Kläranlagen gelangen. Nach Angaben des Frauenhofer Instituts in Oberhausen werden pro Person und Jahr durchschnittlich 90 Gramm Plastikpartikel freigesetzt. In den Kläranlagen können die Partikel nicht vollständig aus dem Wasser gefiltert werden und sind auch im gereinigten Abwasser nachweisbar und gelangen so in Flüsse und Meere. 

Wie kann ich es vermeiden, mit Kleidung Mikroplastik in die Weltmeere gelangen 

Das Wichtigste ist, Plastikverpackungen zu vermeiden und erst gar nicht in die Umwelt gelangen zu lassen. Aber um die Meere und ihre Bewohner vor dieser fast unsichtbaren Umweltverschmutzung schützen zu können, ist auch ein Umdenken beim Konsum von Kleidung notwendig. Auf den Trend von Slow Fashion sind wir schon in einem vorherigen Blogbeitrag eingegangen. In erster Linie hilft es natürlich, weniger zu konsumieren und Kleidung länger zu tragen. Beim Kauf neuer Kleidung sollte man auf ökologische und fair produzierter Mode achten. Kunststoffe sollten wenn überhaupt nur recycelt in Textilien vorkommen. Auch aus diesem Grund kommen bei uns ausschließlich Bio-Baumwolle und recycelte Materialien zum Einsatz.

Außerdem werden weniger Partikel ins Meer getragen, wenn man mit niedrigeren Temperaturen wäscht. Mittlerweile gibt es aber auch spezielle Waschbeutel, die beim Waschen von Kleidung aus Kunstfasern verhindern, dass diese Fasern ins Abwasser gelangen. Durch das spezielle Material der Beutel können während des Waschgangs keine Mikroplastikfasern durchdringen. Stattdessen werden die Faserpartikel im Beutel deponiert und können nach dem Waschen mit dem Hausmüll entsorgt werden. Übrigens: Kunstfasern finden sich nicht nur in Kleidung. Auch Handtücher, Bettwäsche oder Putzlappen können Plastikpartikel enthalten.

 

 

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