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Fast Fashion vs. Slow Fashion - Warum die Modeindustrie nachhaltiger werden muss

Fast Fashion

Jedes Jahr hat 4 Jahreszeiten. Und mit jeder neuen Jahreszeit darf auch eines in den allermeisten Modegeschäften nicht fehlen: Eine neue Kollektion. 

Nach der Winterkollektion kommt die Frühlingskollektion. Gefolgt von der luftigen Sommermode und der passenden Kleidung für den Herbst. Bis der Kreislauf wieder von vorne beginnt. Bei vielen bekannten Modeketten gibt es dann zusätzlich meist noch weitere Kollektionen, die ihren Platz zwischen den bereits aufgezählten Jahreszeiten-Kollektionen finden. 

Doch was passiert eigentlich mit den Kleidungsstücken, die gegen Ende einer Saison noch nicht verkauft sind? Gerade im stationären Einzelhandel ist Platz stark begrenzt. Das Einlagern von nicht verkaufter Ware ist daher in den wenigsten Fällen keine Option. Dazu kommt noch, dass sich die meisten Kundenbedürfnisse auch nach den Modetrends der Zeit richten und somit auch trotz ausreichend Platz ein Einlagern bis ins nächste Jahr keine Option ist. 

Die traurige Wahrheit: In Deutschland werden pro Jahr 230 Millionen neue Kleidungsstücke geschreddert, verbrannt oder als Billigware ins EU-Ausland verschifft. 

Setzt man diese Zahl in Relation mit der aktuellen Anzahl an wohnungslosen Menschen in Deutschland, so lässt sich festhalten, dass man jeder (!) obdachlosen Person fast 340 Kleidungsstücke schenken hätte können.

 

Was sind die Probleme in der konventionellen Modeindustrie?

Das grundlegende Problem in der konventionellen Modeindustrie ist, dass Kollektionen vor dem Verkauf über eine sehr lange Zeit geplant, produziert und in die Ladenlokale gebracht werden müssen. In der Regel dauert es zwischen 24 und 44 Wochen von der Designphase einer Kollektion bis die Kleider in den Regalen hängen. Das hat natürlich auch zur Folge, dass bereits Monate im Voraus abgeschätzt werden muss, wie viele Kleidungsstücke in welcher Farbe und in welchen Größen benötigt werden, damit die Produktion der Kleider geplant werden kann. Schätzungen dieser Art sind durchaus schwierig, da die Nachfrage von Kleidung von einigen schwer vorhersehbaren Faktoren wie Farbtrends oder Wetter abhängt. 

 

Slow Fashion & Vermeidung von überschüssiger Produktion als Ausweg

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Wir bei WYLDPLANET haben mit unseren minimalistischen & nachhaltigen Kleidungsstücken den Anspruch, diese möglichst zeitlos zu gestalten. Außerdem achten wir auf eine hohe Qualität, sodass die Klamotten langlebig sind und nicht aufgrund von schlechter Qualität schnell von unseren Kunden entsorgt werden. 

Zudem gehen wir einen radikal anderen Weg hinsichtlich Produktion und Lagerhaltung. Anstatt wie bei konventioneller Mode im Voraus zu produzieren und Lagerhaltung zu betreiben, produzieren wir nach Auftrag. Im Detail funktioniert das so, dass sobald eine Bestellung in unserem Online-Shop aufgegeben wird, wir einen Auftrag bei unserem Partner für nachhaltige Mode in Berlin geben. Jedes Kleidungsstück wird dann individuell mit dem gewählten Logo frisch bedruckt und anschließend an den Versanddienstleister übergeben. Somit stellen wir sicher, dass wir keine überflüssigen Kleidungsstücke produzieren. 

Der einzige Nachteil dabei: Same-Day-Delivery oder Versand bis zum nächsten Werktag können wir leider nicht anbieten. In der Regel dauert es von Bestellung bis Versand ca. 3-5 Werktage. Das ist uns allerdings die Vermeidung von überflüssig produzierter Kleidung auf jeden Fall Wert, denn wir stehen für Slow Fashion. Wie seht ihr das?

 

Quellen:

 

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